Die erste Einheit beginnt mit einem einfachen Auftrag: rausgehen und schauen. Nicht suchen, nicht sammeln wie früher – sondern mit anderen Augen gehen. Was liegt am Boden? Was hat der Wind herbeigeweht? Was hat die Natur zurückgelassen?
Wir gehen nach draußen und bringen mit, was wir finden: Blätter, Zweige, Steine, Moos, Rinde, Federn. Dinge, die normalerweise übersehen werden. Zurück im Raum wird aus dem Gesammelten etwas Eigenes: eine Collage. Keine Vorlage, kein Richtig oder Falsch – nur die Frage: Was will ich sagen?
Am Ende der Einheit hält jeder von uns etwas in den Händen, das es selbst geschaffen hat – aus dem, was die Natur gegeben hat. Das ist der erste Moment der Verbindung. Kein großes Versprechen, kein Plan. Nur: Ich habe hingeschaut. Ich habe etwas gesehen. Ich habe etwas gemacht.
Die zweite Einheit beginnt mit einer Frage, die einfach klingt und doch tief ist: Was ist eigentlich Müll? Wir bringen Dinge mit, die zu Hause weggeworfen werden: eine leere Flasche, ein Joghurtbecher, Zeitungspapier, Alufolie, Stoff, eine alte Schachtel.
In dieser Einheit wird aus dem Weggeworfenen etwas Neues. Kein Recycling im Sinne von Trennen und Entsorgen – sondern Recycling als Verwandlung. Was steckt noch in diesem Ding? Was könnte es sein, wenn ich es mit anderen Augen sehe?
Wir bauen, kleben, formen, konstruieren. Aus Müll wird Kunst. Aus Kunst wird Haltung: Dinge haben ein zweites Leben, wenn wir ihnen eines geben. Diese Erfahrung sitzt tiefer als jeder Vortrag über Nachhaltigkeit.
Die dritte Einheit bringt uns zusammen – als Gruppe. Was in den ersten zwei Wochen individuell erlebt und erschaffen wurde, bekommt jetzt eine gemeinsame Stimme. Wir haben Natur wahrgenommen. Wir haben Dinge verwandelt. Jetzt fragen wir uns: Was wollen wir sagen?
Ein Poster ist mehr als Papier und Farbe. Es ist eine Aussage. Eine Haltung. Eine Einladung. In dieser Einheit entwickeln wir gemeinsam eine Botschaft: Was ist uns wichtig? Was sollen andere wissen? Was wünschen wir uns für die Welt, die uns umgibt?
Das Poster wird draußen hängen, es wird gesehen werden. Das verändert die Art, wie wir arbeiten: Wir sprechen, verhandeln, einigen sich, tragen bei. Nicht jede Idee kann drauf – aber jede Stimme wird gehört. Am Ende hängt an der Wand etwas, das größer ist als das, was wir allein hätte machen können.
Die letzte Einheit ist ein Fest – still und bedeutsam zugleich. Wir haben vier Wochen lang wahrgenommen, verwandelt, verbunden. Jetzt ist die Frage: Was nimmst du mit? Wer bist du nach dieser Zeit?
Jeder gestaltet seinen eigenen EcoHero-Ausweis. Kein Formular, keine Checkliste – ein persönliches Dokument. Mit Namen, mit einem Bild oder Symbol, mit einer Stärke und mit einem Versprechen. Klein genug, um es in die Tasche zu stecken. Groß genug, um es nie ganz zu vergessen.
Am Ende sind wir im Kreis, halten unseren Ausweis in den Händen und lesen – wer möchte – sein Versprechen vor. Die Gruppe hört zu. Keine Bewertung, kein Applaus auf Befehl – nur echtes Zuhören. Was bleibt, ist mehr als ein Stück Papier: Es ist das Gefühl, dass ich etwas tun kann. Dass die Natur mich braucht. Und dass ich das weiß.
Die Buchung ist einfach und unkompliziert.
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Das spart Wege, schafft Flexibilität und ermöglicht euch Zugang zu Angeboten, die es vor Ort oft nicht gibt.
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