Jedes Lebewesen auf dieser Welt (Menschen, Tiere, Pflanzen aber auch Einzeller und Bakterien) besteht aus Zellen, welche wiederrum die kleinste lebende Einheit eines Organismus bilden. Sie stellen also ein abgegrenztes, selbsterhaltendes System dar (lateinisch cellula („kleine Kammer“)) und bilden den Grundbaustein des Lebens.
Zellen sind zwar so klein, dass der Mensch sie nicht mit bloßem Auge sehen kann, dennoch bestehen sie aus einem hoch komplexen System und Zusammenspiel der Zellorganellen, welches die Entwicklung von höheren Spezies erst möglich gemacht hat.
In diesem Kurs werden wir darüber sprechen, wie sich die ersten Vorläuferzellen vor mehr als vier Milliarden Jahren gebildet und sich letztlich daraus höhere Lebewesen entwickeln konnten (Kurstag 1). Am Kurstag 2 und 3 schauen wir uns eine eukaryotische Zelle am Beispiel des Menschen mit all ihren Zellorganellen im Detail an und besprechen, wie sich verschiedene Zelltypen im menschlichen Körper optisch unterscheiden. Im Vergleich dazu wird der Aufbau einer pflanzlichen Zelle (Kurstag 4) und einer prokaryotischen Zelle anhand eines Bakteriums (Kurstag 5) thematisiert. An Kurstag 6 „bauen“ wir zum Abschluss ein dreidimensionales Modell einer Zelle. Dazu kann sich jeder Teilnehmer seine Lieblingszelle auswählen und alltägliche Gegenstände in die einzelnen Zellorganellen verwandeln (Anregungen und Details gibt es am Kurstag 5) um so eine bessere Vorstellung der mikroskopisch kleinen Strukturen zu erhalten.